SVE | Weihnachtsfeier 2025

Erwin Epple und Otto Walch erhalten hohe Ehrung zur Weihnachtsfeier

Am Silvesterabend 1950 wurde der Schützenverein Eintracht Ebersbach nach dem 2. Weltkrieg wiedergegründet. Zwei der Gründungsmitglieder konnten jetzt, 75 Jahre danach, die hohe Ehrung der 75-jährigen Mitgliedschaft im BSSB entgegennehmen. Der 97-jährige Erwin Epple, der 25 Jahre lang Kassenprüfer im Verein war, konnte die Ehrung persönlich entgegennehmen. Otto Walch (75) bekommt die Ehrung nachgereicht, gesundheitsbedingt war eine persönliche Teilnahme nicht möglich.

Mit diesem Highlight, das den Verein mit großem Stolz erfüllt, war die Weihnachtsfeier feierlich geprägt. Genauso festlich war das Programm.

In Abwesenheit von 1. Schützenmeister Herbert Hartmann konnte 2. Schützenmeister Roland Schindele neben vielen Gästen und Mitwirkenden auch die Ehrengäste, stlv. Gauschützenmeister Josef "Beppo" Heiland, Ehrenschützenmeister G.Mayr und die Ehrenvorstandsmitglieder O.Schimpl, A.Bufler und R.Daufratshofer begrüßen.
Mit viel Herzblut und Einsatz in der Vorbereitung, mit einer wundervollen Dekoration, einem tollen gastronomischen Angebot und einem spürbaren Miteinander vom jüngsten Jungschützen bis zu den verdienten Senioren zeigten sich die Eintracht-Schützen von ihrer besten Feier-Seite. Besinnlich, stimmungsvoll, humorvoll und emotional war die Weihnachtsfeier 2025.

Im ersten sehr besinnlichen Teil gefielen die Schützen-Jungmusiker mit weihnachtlichen Weisen unter der Leitung von Martina Holzheu. Tobias Schreiegg brachte mit seiner Steierischen moderne und anspruchsvolle Stücke mit. Die Weihnachtsgeschichte präsentierte Ehrenschützenmeister Georg Mayr, bei dem ein fleißiger, rechtschaffener Mann schon vor Jahrzehnten auf die Probe gestellt wurde, sich zwischen viel Geld und der Loyalität zu seinem Chef, der ihm viel Vertrauen schenkt, zu entscheiden.

Mit Gesang auf höchstem Niveau begeisterte der Schützenchor, der seit nunmehr 49 Jahren die Weihnachtsfeier verschönert. Unter Leitung von Huberta Pachner-Woschny beeindruckten die Sänger nur 3 Wochen nach ihrem großartigen Adventskonzert im Wechsel mit Weihnachtsliedern für den ganzen Saal mit sechs wundervollen weihnachtlichen Stücken. Hanspeter Schiegg dankte im Namen der Sänger der Chorleiterin Huberta sowie Sonja, die immer wieder musikalisch unterstützt und überreichte Blumen und Geschenke.

3. Gauschützenmeister Josef Heiland und Roland Schindele hatten nach der Pause die Ehre, weitere langjährige, verdiente Mitglieder zu ehren.
Jörg Jakele darf mit 15 Jahren auf eine lange aktive Karriere im Schützenchor zurück blicken. Für 25-jährige (Melanie Frei, Peter Bufler), 40-jährige (Johann Mahler, Konrad Hengeler, Andreas Waibel), 50-jährige (Marianne Förg) und 60 jährige (Lydia Kiderle, Johann Lepschi, August Reitebuch) Mitgliedschaft in Verein und BSSB überreichten stlv. Gauschützenmeister Heiland und Roland Schindele Nadel und Urkunde und dankten für viele Jahre Treue zum Verein.

Mit dem Weihnachtsstück der Schützenjugend wurde es nochmal humorvoll. Unter der Leitung von Rainer Endres haben die jüngsten Schützen ein lustiges und nachdenkliches Weihnachtstheater einstudiert, bei dem am Ende wieder mal deutlich wurde, auf was es bei der Weihnachtsbotschaft letztlich ankommt. Der Wecker spielt dabei eine große Rolle, der zunächst an allen Ecken und Enden fehlt und am Ende im Überfluss daher kommt.

Mit den Dankesworten von Roland Schindele und einem gemeinsamen Lied endete die Weihnachtsfeier 2025.
Danke an alle Mitwirkenden und alle Gäste.

Text: Roland Schindele | Fotos: Stefanie Kraus

(Sollte jemand mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sein, bitte kurze Nachricht an uns.
Das Bild wird dann von der Webseite gelöscht.)